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„Starke Frauen im Märchen“ Ein Wettbewerb des Stadtmuseums Hattingen
„Wie groß ist der „kleine Unterschied wirklich?“ - Frauenbilder und Männermythen - früher, heute, morgen
Nicht immer ist der strahlende junge Held die Hauptperson der Erzählung; gar nicht selten haben Frauen dem Märchen ihren Namen gegeben: Aschenputtel,
Dornröschen, Schneewittchen oder Frau Holle sind nur einige Beispiele. Welches Frauenbild verkörpern diese ganz unterschiedlichen Figuren? Da gibt es Königs-,
Bürger- und Bauerntöchter, Hexen, Nixen und wundertätige Wesen. Sie lieben und hassen, segnen und verfluchen, bringen Rettung oder Untergang, Reichtum oder Not.Einige
von ihnen warten auf den Prinzen, von dem sie z.B. wach geküsst werden möchten. Das sind die Passiven, an die man vielleicht zuerst denkt, weil unsere Gesellschaft, zu jener Zeit als die Märchen entstanden, eine
Männergesellschaft war. Aber da gibt es auch noch die anderen, die starken Persönlichkeiten, die Verstand, Kraft und Gefühl zeigen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen…
In einem fächerübergreifenden Unterrichtsprojekt beschäftigten sich 8 Schülerinnen und 6 Schüler der
Klasse 7 der St. Georg – Schule Hattingen mit dem Frauenbild „starker Frauen“ in einigen Andersen und Grimms Märchen. Im Kunstunterricht entstanden
dann zu den von den Schülerinnen und Schülern ausgewählten sechs Märchen („Aschenputtel“, „Frau Holle“, „Die sieben Raben“, „Rumpelstilzchen“, „Die Schneekönigin“ und „Schneeweißchen
und Rosenrot“) 12 Märchenillustrationen im Format 30 cm x 30 cm. Jeweils ein Schüler zusammen mit ein oder zwei Schülerinnen befassten sich intensiv mit einem der Märchen und einigten sich auf zwei
„Schlüsselszenen“ pro Märchen, die aus ihrer Sicht, besonders gut die Stärken der Frauen in diesem Märchen verdeutlichten und setzten diese Szenen dann zeichnerisch und malerisch um.
Einige Beispiele sind hier zu sehen:
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