LOGO

St.-Georg-Schule
Städtische Förderschule Hattingen

mit den Förderschwerpunkten Haken Blau Lernen, Haken Grün Sprache und Haken Orange Emotionale und soziale Entwicklung
Schulstraße 28, 45525 Hattingen, Tel.: 02324 - 950706, 02324 - 950708, Fax: 02324 - 950707

 

Kochen

Chor1

Singen

Sport

Trommeln1

Zirkus

Zuschauen

 

 


 

Schulprogramm - Stand: Januar 2012

Hinweis:
In diesem Schulprogramm wurde bei Personengruppen aus Gründen der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit die männliche Schreibweise verwendet. Wir gehen selbstverständlich von einer Gleichstellung von Mann und Frau aus. Bei der Wahl der männlichen Form ist zugleich auch immer die weibliche Darstellungsform gemeint.

Klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche um direkt zu dem 
entsprechenden Programmpunkt zu gelangen.
Lehrer
Eltern und Erziehungsberechtigte
Schüler
Geschichte 
der Schule
Allgemein
Standort
2. Pädagogische Grundeinstellung / 
Leitziele
1. Schuldarstellung
Förderschwerpunkt
Lernen
Homepage
Förderschwerpunkt
Soziale und Emotionale
Entwicklung
Förderschwerpunkt
Sprache
rauchfreie
Schule Schule im
Verbund
Medien
Förderschwerpunkt
Sprache
Schulordnung
Schulprogramm
St.-Georg-Schule
Hattingen
3. Unterricht
9. Anhang
Förderschwerpunkt
Lernen
Förderschwerpunkt
Soziale und Emotionale
Entwicklung
Berufsorientierungskonzept
Förderplan-Einzelgespräche 
zur Festlegung von 
individuellen Förderzielen
6. Ganztagsbetreuung 4. Sprachförderung
8. Förderverein
5. Schulsozialarbeit
7. Konferenzkultur

1. Schuldarstellung

 

 

Allgemein
 

 

 

St.-Georg-Schule
 

 

Name

Förderschule mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ (Primarstufe und Sekundarstufe I), „Sprache“ (Primarstufe) und „Emotionale und Soziale Entwicklung“ (Primarstufe)
 

 

Schultyp

Städte Hattingen und Sprockhövel („Lernen“ und „Emotionale und Soziale Entwicklung“),
Stadt Hattingen („Sprache“)
 

 

Einzugsbereich

Stadt Hattingen
 

 

Schulträger

105
 

 

Schülerzahl

Lernen
6 Klassen (teilweise jahrgangsübergreifend)
Sprache
3 Klassen
Emotionale und Soziale Entwicklung
2 Klasse (teilweise jahrgangsübergreifend)
 

 

Klassen/Lerngruppen

1 Schulleiter
1 stellvertretender Schulleiter
14 Sonderschullehrer
2 Sozialpädagoginnen (in Teilzeit), davon 1 in Elternzeit
1 Schulsekretärin (Teilzeit)
4 Betreuungskräfte
1 Integrationshelfer
2 Hausmeister, 1 Hauswart
2 Reinigungskräfte
 

 

Personal

Gebäude Talstraße
Klassen U1 – O1 (Jahrgangsstufen 1-7) mit dem Förderschwerpunkt “Lernen” und
Klassen ESE 2/3 und 4 mit dem Förderschwerpunkt “Emotionale und Soziale Entwicklung”

Gebäude Schulstraße
Klassen O2 – O4 (Jahrgangsstufen 8 -10) mit dem Förderschwerpunkt “Lernen”

Grundschule Heggerfeld
Klassen SQ E, 1, 2 mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“
 

 

räumliches Angebot

Schulstraße:
2 Klassenräume
1 als Klassenraum genutzte Aula
1 Fachraum für Naturwissenschaften
2 Differenzierungsräume mit interaktiven Whiteboards
1 Computerraum mit zurzeit 13 internetfähigen und vernetzten Schülerarbeitsplätzen
1 Leseraum
1 Lehrerzimmer
1 Medienraum
1 Teeküche
Verwaltungsräume

Talstraße
5
Klassenräume
1 Lehrküche
1 Werkraum für Kunst
1 Bewegungsraum
1 Musikraum
1 Lehrerzimmer
1 Raum für die Sozialpädagogin
1 Besprechungs- / Medienraum

Grundschule Heggerfeld
3 Klassenräume

In unmittelbarer Nähe der Schule befindet sich eine Dreifachturnhalle. Für den Schwimmunterricht nutzt die SGS das Schwimmbad im Schulzentrum Holthausen.
Unterhalb der Turnhalle befindet sich ein Werkraum für Holz- und (eingeschränkt) für Metallbearbeitung.
Beide Schulgebäude verfügen über einen eigenen Schulhof mit diversen Spiel- und Sportgeräten.
 

 

Klassen- und Fachräume

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach oben

Die St.-Georg-Schule als Förderschule im Verbund entwickelte sich aus der Hilfsschule der Nachkriegszeit.
1959 erhielt sie den Namen des Schutzpatrons der Stadt Hattingen.
1970 wurden einzelne Sonderschulklassen an der Grundschule Blankenstein aufgelöst und in die
St.-Georg-Schule integriert.
Seit dem 01.08.1999 verfügt die Schule neben der Abteilung „Förderschwerpunkt Lernen“ über die Abteilung „Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung“ und seit dem 01.08.2002 über die Abteilung „Förderschwerpunkt Sprache“.
 

 

Geschichte der Schule

 

 


nach oben

Die drei Schulgebäude liegen in unmittelbarer Nähe zueinander am Rande der historischen Altstadt von Hattingen. Die Nähe der Innenstadt lässt vielfältige und anschauliche Erfahrungen für die Schüler zu. Unterrichtsgänge und selbstständige Einkäufe lassen sich zu jeder Zeit problemlos realisieren. Einrichtungen wie Stadtbücherei, VHS, Musikschule, Suchtberatungsstelle, Haus der Jugend sowie diverse Ämter sind leicht erreichbar.
Die Schule ist durch die Nähe des Busbahnhofs und die Endhaltestellen der S-Bahn und der Straßenbahn von allen Stadtteilen und Nachbarstädten aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die dichte Bebauung um die Schule herum lässt nur begrenzte Erweiterungs- und Ausbaumöglichkeiten zu. Insbesondere bieten die Schulhöfe den Schüler nur eingeschränkte Möglichkeiten ihrem Bewegungsdrang nachzukommen.
 

 

Standort

 

 

 

nach oben

In der St.-Georg-Schule werden in einer Organisationsform, mit einem Kollegium und einer Schulleitung Schüler mit drei unterschiedlichen Förderschwerpunkten unterrichtet: Lernen (LE), Sprache (SQ), Emotionale und Soziale Entwicklung (ESE).
 

 

Schule im Verbund


nach oben

Die St.-Georg-Schule bekennt sich klar zum Schutz der Nichtraucher. Das Rauchen ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände untersagt. Die die Schulkonferenz unserer Schule hat hierzu ein Regelwerk aufgestellt. Dieses ist im Lehrerzimmer in einem Nichtraucher-Ordner einsehbar.
 

 

Rauchfreie Schule

 

nach oben

Die St.-Georg-Schule hat eine eigene Homepage, die unter folgender Adresse erreichbar ist: www.sankt-georg.schulen-hattingen.de.
Hier werden die wichtigsten Dinge, die die Schule betreffen für die Öffentlichkeit dargestellt. Schüler, Eltern und Lehrer haben hier die Möglichkeit das Schulleben auch aus ihrer Sicht zu präsentieren.


 

 

Homepage

 


nach oben

2. Pädagogische Grundorientierung / Leitidee
 

 

 


Empathie, Vertrauen und
gegenseitige Wertschätzung
prägen unser Schulleben.
 

 

 


Wir legen Wert darauf, die Schülerinnen
und Schüler auf ihrem Weg zu selbstbewussten,
selbstständigen und gesellschaftsfähigen
Menschen zu unterstützen
.
 


Wir legen Wert darauf,
unsere Schülerinnen und Schüler
individuell und differenziert
in ihrem Lernen zu begleiten
.
 


Wir legen Wert auf kollegiale
(schulinterne) Zusammenarbeit
ebenso wie auf außerschulische Kooperationen
.
 


Wir legen Wert auf eine enge Zusammenarbeit
zwischen Schule und Eltern
.
 


Wir bereiten unsere Schülerinnen
und Schüler intensiv auf die Berufswirklichkeit vor.
 

 

 


Unser Ziel ist die Rückführung unserer
Schülerinnen und Schüler in die allgemeine Schule.
 

 

 

nach oben

 

 

 

Alle in der SGS arbeitenden und lernenden Menschen

  • sollen gerne in die Schule kommen
  • sollen sich in der Schule wohl und angstfrei fühlen
  • begegnen sich offen und ehrlich und gehen tolerant miteinander um
  • suchen bei Konflikten nach gemeinsamen Lösungen
  • akzeptieren und respektieren sich gegenseitig und achten auf körperliche und seelische Unversehrtheit
  • tragen gemeinsam die Verantwortung für unsere Umwelt und gehen sorgsam mit ihr um
  • schützen und respektieren eigenes und fremdes Eigentum.

Die Schüler

  • achten die Regeln des Zusammenlebens (Schulordnung).
  • entwickeln die Fähigkeit, Verantwortung für ihr eigenes Lernen und Verhalten zu übernehmen und dieses zu reflektieren.
  • haben das Recht an der Schule mitzugestalten, Ideen und Wünsche einzubringen um so aktiv Schulleben teil zu haben.

Die Lehrer

  • fördern die Schüler individuell und differenziert auf der Basis von Förderplänen
  • setzen sich das Ziel, den Kindern und Jugendlichen gegenüber pädagogisch verantwortungsvoll und gerecht handeln.
  • nehmen die jungen Menschen ernst, akzeptieren sie und begegnen ihnen freundlich und offen.
  • stellen den Rahmen bereit, dass zwischenmenschliche Beziehungen, auch über die Klassengrenzen hinaus, ihre entwicklungsfördernde Wirkung entfalten können
  • evaluieren ihr pädagogisches Handeln und richten es an den Bedürfnissen der Schüler aus.
  • kooperieren eng mit den Eltern und Erziehungsberechtigten.
  • bilden sich regelmäßig fort.

Die Eltern und Erziehungsberechtigte

  • kooperieren mit der Schule im Sinne ihrer Kinder
  • begleiten die schulische Entwicklung ihrer Kinder mit Interesse
  • sind wichtige Gesprächspartner für die Lehrer
  • sorgen für die Erfüllung der Schulpflicht und einen pünktlichen Schulbesuch
  • versorgen ihr Kind mit einem gesunden Pausenfrühstück
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach oben

Grundlage des sozialen Miteinanders bietet die Schulordnung, die Regeln, Grenzen und Konsequenzen definiert. (Anlage 1)
 

 

Schulordnung

Besondere Richtlinien, Lehrpläne, Methoden, kleine Klassen und speziell ausgebildete Sonderpädagogen führen die Schüler nach 10 Jahren zum „Abschluss im Bildungsgang mit dem Förderschwerpunkt Lernen“. In besonderen Fällen kann auch der „Hauptschulabschluss nach Klasse 9“ vergeben werden. Die Zeugnisse in diesem Bildungsgang beschreiben ohne Zensuren das Lern- und Leistungsverhalten in den Fächern sowie das Arbeits- und Sozialverhalten.
 

 

Förderschwerpunkt
Lernen

Ab der Mittelstufe finden regelmäßige Förderplan-Einzelgespräche zur Festlegung von individuellen Förderzielen statt. Die Ziele werden in diesem Rahmen mit jedem Schüler regelmäßig evaluiert.
 

 

Förderplan-
Einzelgespräche

 

Die Schüler werden nach den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule unterrichtet. Eine Besonderheit ist die Eingangsklasse (E-Klasse), die dem ersten Schuljahr vorangestellt ist. Der Unterrichtsstoff der Klasse 1 der Regelschule wird somit auf 2 Schuljahre ausgedehnt, und alle Schüler haben somit 5 Grundschuljahre.
Die intensive und umfassende Förderung der Kinder in der Eingangsklasse begünstigt erfahrungsgemäß die mögliche Rückführung in die Grundschule, die grundsätzlich nach jedem Schuljahr möglich ist.
 

 

Förderschwerpunkt Sprache

Die Schüler werden nach den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule unterrichtet.
Ein Schulwechsel findet zwingend nach dem 4. Schuljahr statt. Im Hinblick auf die Rückschulung wurden mit den allgemeinen Schulen der Stadt Hattingen Kontakte aufgebaut, um ggf. vorbereitende und begleitende pädagogische Maßnahmen in der Übergangszeit zu entwickeln. Schüler, die dieses Ziel nicht erreichen, werden in einer weiterführenden Schule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung unterrichtet. 

 

 

Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

 

nach oben

3. Unterricht

Förderschwerpunkt Lernen Haken Blau

   Unterstufe

 

 

  • jahrgangsübergreifende Klassen
  • Klassenlehrerprinzip
     

 

Klassen

  • ritualisierter Unterricht
  • Hinführung zu selbstständigem Lernen durch individuelle Tages- und Wochenplanung
  • Hinführung zum selbstständigen Umgang mit verschiedenen Materialien und Medien
  • eigenverantwortliche Partnerarbeit (Helferprinzip)
  • Orientierung an Förderplänen und Minimalplänen
  • Unterricht findet in drei Unterrichtsblöcken statt à 1 ½ Stunden
  • Sachunterricht wird epochal erteilt
  • Vermittlung sozialer Kompetenzen (Sozialtraining)
  • Englisch wird ab der 1. Klasse unterrichtet
  • jahrgangsübergreifende Wahlpflichtangebote nach Neigung und Interesse
  • Erstangebot im Technischen Werken (Berufsorientierung) - optional
     

 

Unterrichtsprinzipien

  • jedem Kind ein gesundes Schulfrühstück (Zusammenarbeit mit Eltern)
  • Ausgabe von Spielgeräten in den Hofpausen
  • regelmäßige Auftritte der Theatergruppe, Sprachfördergruppe und Darstellungen von verschiedenen Projekten aus den Klassen (Pausentheater)
     

 

Pausen

  • Sprachförderung durch eine ausgebildete Fachkraft parallel zum Unterricht
  • Leseoma: Anregung der Lesefreude durch regelmäßige Nutzung des Leseraumes
     

 

Sprachförderung

     

 

nach oben

   Mittelstufe

 

 

  • jahrgangsübergreifende Klassen
  • Klassenlehrerprinzip
     

 

Klassen

  • ritualisierter Unterricht
  • Vertiefung des selbstständigen Lernens durch individuelle Tages- und Wochenplanung
  • Vertiefung des selbstständigen Umgangs mit verschiedenen Materialien und Medien
  • eigenverantwortliche Partnerarbeit (Helferprinzip)
  • Orientierung an Förderplänen und Minimalplänen
  • Unterricht findet in drei Unterrichtsblöcken statt a 1½ Stunden
  • naturwissenschaftlicher Unterricht wird epochal erteilt
  • Vermittlung sozialer Kompetenzen (Sozialtraining)
  • jahrgangsübergreifende Wahlpflichtangebote nach Neigung und Interesse
  • jährliche Fahrradprüfung
  • Erstangebote / Vertiefung im Technischen Werken (Berufsorientierung)
     

 

Unterrichtsprinzipien

  • Ausgabe von Spielgeräten in den Hofpausen
  • regelmäßige Auftritte der Theatergruppe, Sprachfördergruppe und Darstellungen von verschiedenen Projekten aus den Klassen (Pausentheater)
     

 

Pausen

  • Sprachförderung durch eine ausgebildete Fachkraft während der Unterrichtszeit
  • Leseoma: Anregung der Lesefreude durch regelmäßige Nutzung des Leseraumes
     

 

Sprachförderung

  • Sport AG mit Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren
  • Theater- / Musik-AG mit Teilnahme an Aufführungen
     

 

Arbeitsgemeinschaften

 

 

 

  • regelmäßige Theaterbesuche
  • Klassenfahrt
  • regelmäßige Auftritte der Theater- / Musikgruppe auf Stadtfesten u.ä.
  • regelmäßige projektbezogene Kooperationen mit Mitgliedern des städtischen Treffs KICK - Hattinger im Unruhestand
     

 

Außerschulische Aktivitäten

nach oben

   Oberstufe

 

 

  • teilweise jahrgangsübergreifende Klassen
  • Klassenlehrerprinzip
     

 

Klassen

  • ritualisierter Unterricht
  • weitere Vertiefung des selbstständigen Umgangs mit Materialien und Medien
  • Orientierung an Förderplänen und Minimalplänen
  • eigenverantwortliche Partner- und Gruppenarbeit (Teamfähigkeit)
  • naturwissenschaftlicher Unterricht wird teilweise epochal erteilt
  • jahrgangsübergreifende Wahlpflichtangebote nach Neigung und Interesse
     

 

Unterrichtsprinzipien

  • Sport AG mit Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren
     

 

Arbeitsgemeinschaften

  • unterschiedliche Wahlpflichtbereiche
     

 

Wahlpflicht
 

  • Klassenfahrten
  • Mitarbeit im Jugendparlament (JuPa) der Stadt Hattingen
  • 1. Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit dem DRK Hattingen
     

 

Außerschulische Aktivitäten

Ein Schwerpunkt des Unterrichts in der Oberstufe ist die Berufsorientierung (BO) für die nachschulische Berufs- und Arbeitswelt.
Hierzu wurde ein Berufsorientierungskonzept in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur und dem freien Träger HAZ (Hattingen Arbeit und Zukunft) entwickelt (
Anhang 2).
Im wöchentlichen Unterricht nimmt das Fach Arbeitslehre einen weiteren herausragenden Schwerpunkt ein: Insgesamt bis zu 5 Wochenstunden arbeiten die Schüler in praktischen und theoretischen Bereichen.
Unterstützende Maßnahmen für die Lebensorientierung werden durch die Schulsozialarbeit mit geleistet (siehe Punkt 5)
 

 

Berufsorientierung
und Lebensorientierung

 

nach oben

 

  

 

 

Förderschwerpunkt Sprache Haken Grün

 

 

Der therapieimmanente Unterricht findet in Kleingruppen (maximal 14 Schüler) statt.
 

 

Klassen

Der Unterricht nach den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule findet unter Berücksichtigung sprachtherapeutischer Aspekte statt:

  • teilweise jahrgangübergreifende Klassen
  • Schaffung vielfältiger Sprechanlässe
  • entspannte Sprech- und Lernatmosphäre
  • Förderung der phonematischen Bewusstheit
  • myofunktionale Übungen (MFT)
  • tägliche Übungen zur auditiven Wahrnehmung
  • gezielte Sprachförderung in Kleinstgruppen (entsprechend des individuellen Störungsbildes)
  • Einsatz eines speziell für sprachbehinderte Kinder entwickelten Leselehrgangs
  • Einsatz von Ritualen

     

 

Unterrichtsprinzipien

 

 

 

 

nach oben

Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung Haken Orange

 

 

  • teilweise jahrgangsübergreifende Klasse (Klasse 1-4)
  • Klassenlehrerprinzip, teilweise in Doppelbesetzung
     

 

Klassen

  • ritualisierter und stark strukturierter Unterricht als Anker
    • in der Zeit (Tagesplan, regelmäßig wiederkehrende Kernaktivitäten, systematischer Tätigkeitenwechsel)
    • im Raum (Raumbereiche für bestimmte Unterrichtsaktivitäten)
    • in den Personen (Lehrerrolle an den Entwicklungsstufen angepasst, verschiedene Lehrerrollen im Team-Teaching)
    • in der Methodik und Didaktik (Bewegungspausen, Wahrnehmungsübungen Übungen zum sozialen Lernen)
    • in den Interventionsstrategien (berechenbares und gleich bleibendes Lehrerverhalten)
  • Wochenstundenzahl an die Vorgaben der Grundschule angelehnt
  • individueller Förderunterricht in Jahrgangsgruppen
  • Vermittlung von Selbst- und Sozialkompetenz hat deutliche Priorität vor der Methoden- und Sachkompetenz der Schüler.
  • Englisch wird ab der 1. Klasse unterrichtet
     

 

Unterrichtsprinzipien

  • Ausgabe von Spielgeräten in den Hofpausen
     

 

Pausen

  • regelmäßige Theaterbesuche
  • Klassenfahrten
     

 

außerschulische Aktivitäten

  • Intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus durch regelmäßige Elternberatungsgespräche
     

 

Elternarbeit

  • Kooperationspartner sind: Erziehungsberatungsstelle, Jugendamt, Heilpädagogische Tagesgruppe, Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Kinder- und Jugendpsychiatrie

     

 

außerschulische Kooperation

nach oben

Medien

Computer gibt es in der St.-Georg-Schule in einem Computerraum und in jeder Klasse. Der Computerraum ist mit 13 Arbeitsplätzen ausgestattet. Weiterhin gibt es einen Lehrerplatz in Verbindung mit einem Beamer zur Demonstration.
Alle Klassenräume haben mindestens einen PC und einen Drucker.
Im Gebäude Talstraße gibt es zwei fahrbare Beamerwagen mit Laptop, Internetanschluss und Lautsprecher.
Im Gebäude Schulstraße sind alle PCs auf einen Server geschaltet, so dass von jedem PC ein Zugriff auf die „Eigenen Dateien“ möglich ist.
Als Betriebssystem wird Windows-XP benutzt.
Mit unterschiedlichen Lernprogrammen wird gearbeitet.
 

 

Computer

Im Gebäude Schulstraße sind zwei interaktive Whiteboards in Gruppenräumen fest installiert.
 

 

interaktive Whiteboards

 

Für die Vorführung von Unterrichtsfilmen gibt es im Gebäude Talstraße einen Fernseher mit DVD-Player und im Gebäude Schulstraße einen Beamer mit DVD-Player. Weiterhin können im Gebäude Schulstraße Fernsehprogramme über Beamer und DVBT-Anlage empfangen werden.

 

 

Vorführung von Unterrichtsfilmen

nach oben

4. Sprachförderung
 

 

 

In der Unter- und Mittelstufe im Förderschwerpunkt Lernen wird neben dem Unterricht eine zusätzliche Sprachförderung durch eine ausgebildete Fachkraft angeboten.
 

 

 

  • Wortschatz und Grammatik
  • Gesprächsverhalten
  • Sprachentwicklungsstand
  • phonologische Ebene
  • Entwicklung der Schreib- und Lesefähigkeit
  • Auffälligkeiten in der Aussprache und im Verhalten
     

 

Ermittlung des Förderbedarfes

Anhand der gewonnenen Ergebnisse erhalten die Kinder einen individuellen Förderplan und können in Kleingruppen unterrichtet werden.
Aktuelle Unterrichtsthemen können in die Sprachförderung einfließen.
 

 

Erstellung eines Sprachförderplanes

  • Erwecken und Förderung von Sprechfreude und sprachlicher Aktivität
  • Erweiterung des Wortschatzes und Förderung der Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit
  • Einüben und Wiederholen von grammatischen Formen
  • unterscheiden zwischen Sätzen, Wörtern, Silben, Anlauten und Phonemen auf der phonologischen Ebene
  • Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz der Kinder
  • Vorbildfunktion der Lehrkräfte als Leitfaden
     

 

Inhalte und Ziele

Für eine erfolgreiche Sprachförderung ist es bedeutsam, dass die Lehrkraft der zusätzlichen Sprachförderung mit den Lehrkräften des Regelunterrichtes kooperiert. Regelmäßige Absprachen und einheitliche Vorgehensweise sind hierbei wichtig.
 

 

Schulinterne Kooperation

Die zusätzliche Sprachförderung sollte für die Eltern transparent sein, mögliche Kompetenzen der Eltern können in die Förderung eingebunden werden. Regelmäßige Informationen sind erforderlich.
 

 

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Ergebnisse werden dokumentiert und kontrolliert. Ziel ist es festzustellen:

  • Welche Inhalte der Förderung wurden umgesetzt?
  • Welche Ziele wurden erreicht?
  • Welche Rückmeldungen haben wir von den Kindern, Lehrkräften, Eltern erhalten?
  • Was ist gelungen und was kann verbessert werden?


     

 

Evaluation

 

nach oben

5. Schulsozialarbeit
 

 

 

Schulsozialarbeit findet an unserer Schule durch eine Kraft des Jugendamtes und eine Kraft finanziert aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes statt.

Die Schwerpunkte der Jugenamts-Schulsozialarbeiterin sind hierbei:

  • Einzelförderung für Schüler mit dem Ziel der Überwindung von Schwierigkeiten bzw. „Blockaden“
  • Beratungsangebote für Schüler, Lehrer und Eltern
  • Krisenintervention, schnelle Kontaktaufnahme zu anderen Institutionen
  • Mitarbeit im Unterricht (Schüler- und Unterrichtsbeobachtungen, Unterstützung einzelner Schüler, Bearbeitung spezifischer unterrichtlicher Themen
  • Durchführung von Unterrichtsprojekten in enger Zusammenarbeit mit der Klassenleitung
  • Sucht- und Drogenprophylaxe (mindestens einmal jährlich, in Kooperation mit dem Suchthilfezentrum der Caritas und dem Café Sprungbrett)
  • Sozialführerschein (ehrenamtliches Engagement von Schüler mindestens einmal wöchentlich für ein Schuljahr in einem sozialen Bereich, in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Hattingen)
  • Projekt zur Prävention von Teenagerschwangerschaften (einmal jährlich im 9. Jahrgang, in Kooperation mit einer Familienhebamme der Stadt Hattingen
  • Netzwerkarbeit (Koordination und Kooperation mit Fachkräften verschiedener Institutionen)
  • Mitarbeit im „Sozialen Frühwarnsystem“ der Stadt Hattingen (Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung)
  • Vorbereitung und Durchführung von Pro-Familia-Besuchen

Seit Oktober 2011 verfügt die Schule über eine Schulsozialarbeiterin (12,5 Std/Woche), die aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes finanziert wird. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Begleitung der Schüler und Eltern im Übergang Schule - Beruf. Aufgrund der derzeitigen Elternzeit der Schulsozialarbeiterin des Jugendamtes werden auch deren Arbeitsbereiche teilweise übernommen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach oben

6. Ganztagsbetreuung
 

 

 

  • Betreuung der Kinder im Freispiel, sowohl in den Räumen als auch auf dem Schulhof.
  • Anleitung zum Spiel, z. B. Rollenspiel, Bewegungsspiele, Brettspiele etc.
  • Hausaufgabenbetreuung.
  • gemeinsamen Mittagessen am Montag, Mittwoch und Freitag
  • Zubereitung einer gesunden Mahlzeit am Dienstag und Donnerstag, hierbei wird jeweils eine kleine Gruppe Kinder beteiligt.
     

 

regelmäßige Angebote

  • Kreativangebote, wie Malen und Basteln in unserem Kreativraum.
  • Entspannungsübungen und Leseangebote im Leseraum.
  • Singen und Tanzen in unserem Bewegungsraum.
  • Ausflüge ins nahe Umfeld, z. B. zu Spielplätzen, auf den Markt, in den Schulenbergerwald, auf das Gelände der Henrichshütte oder in die Hattinger Altstadt.
  • Angebote unserer Kooperationspartner, z. B. Video-Clip-Dancing


     

 

zusätzliche Angebote

 

 

nach oben

7. Konferenzkultur
 

 

 

  • Der Donnerstag ist in der St.-Georg-Schule der Konferenztag. Der Unterricht endet an diesem Tag für alle Schüler spätestens um 12:25 Uhr.
  • Ab 12:45 Uhr finden im Wechsel Lehrer- und Stufenkonferenzen statt.
  • Die Konferenzplanung erfolgt zu Beginn eines jeden Halbjahres durch die Schulleitung.
  • Ergebnisse und Beschlüsse werden in Konferenzprotokollen festgehalten, die sowohl schriftlich im Lehrerzimmer als auch elektronisch auf dem Verwaltungsserver der Schule abgelegt werden.
  • Die Sitzungen der Steuergruppe finden in der Regel alle sechs bis acht Wochen statt.


     

 

 

 

 

 

nach oben

8. Förderverein
 

 

 

Der Förderverein der St.-Georg-Schule in Hattingen e.V. ist ein Zusammenschluss von Eltern, Lehrern und Förderern.
Er unterstützt die pädagogische Arbeit an der St.-Georg-Schule in Hattingen. Dazu gehören:

  • Klassenfahrten
  • Schulveranstaltungen
  • Schulhofspielgeräte
  • Unterrichtsmaterialien
  • Offener Ganztag
  • Arbeitsgemeinschaften
  • und, und, und ...

Diese Arbeit wird durch Mitgliederbeiträge und durch Spenden finanziert.

Der Förderverein ist Mitglied in „LERNEN FÖRDERN“, dem Landesverband zur Förderung Lernbehinderter NRW e.V.
 

 

 

 

 

 

 

 

 


nach oben

 

 

9. Anhang

Schulordnung (Anhang 1)

 

          Schulordnung der St.-Georg-Schule

Regeln für das Zusammenleben
1. Ich nehme auf den Anderen Rücksicht, ich achte den Anderen und begegne ihm mit Respekt.
2. Ich befolge die Anweisungen der Lehrer und achte und respektiere sie.
3. Ich halte das Schuleigentum in Ordnung und achte auf Ordnung im Schulgebäude.
4. Das Mitbringen von Waffen und Laserpointer ist nicht erlaubt!

Verhaltensregeln im Unterricht
1. Ich beteilige mich regelmäßig am Unterricht.
2. Ich verhalte mich leise und unterlasse Störungen des Unterrichtes.
3. Ich erscheine regelmäßig und pünktlich zum Unterricht.
4. Ich erledige meine Hausaufgaben pflichtbewusst.
5. Ich erscheine mit vollständigen Arbeitsmaterialien im Unterricht.
6. Ich bringe meine Schultasche grundsätzlich mit.
7. Ich kaue im Unterricht kein Kaugummi.
8. Ich trage im Unterricht keine Kappen und Mützen.
9. Ich erscheine zum Sport- und Schwimmunterricht mit vollständiger Sport- und Schwimmbekleidung.

Verhaltensregeln im Schulgebäude
1. Ich gehe langsam, rücksichtsvoll und leise durch das Treppenhaus.
2. Ich gehe mit Schuleigentum achtsam um.
3. Ich verlasse die Toiletten in sauberem Zustand.
4. Ich verlasse während der Pausen das Schulgelände nur mit Erlaubnis der Aufsicht.
5. Handys werden auf dem Schulgelände ausgeschaltet.

Verhaltensregeln für den Schulhof und die Pausen
1. Ich achte und respektiere in der Pause meine Mitschüler und verhalte mich rücksichtsvoll.
2. Während der Pause halte ich mich auf dem Schulhof auf.
3. Ich befolge und respektiere die Anweisungen der Lehrer.
4. Ich benutze die Spielgeräte müssen regelgerecht, weil sonst Unfälle passieren können.
5. Ich spiele nur in den markierten Bereichen mit dem Ball.
6. Ich achte auf Sauberkeit auf dem Schulhof.
7. Rauchen ist nicht erlaubt.

Grundsätze für eine produktive Zusammenarbeit Elternhaus und Schule
1. Ich sorge für einen regelmäßigen und pünktlichen Schulbesuch unseres Kindes.
2. Fehltage aufgrund von Krankheiten melde ich zügig im Sekretariat.
3. Ich begleite die Hausaufgaben und sorge für vollständige Arbeitsmaterialien.
4. Ich nehme an Elternabenden und Klassenpflegschaftsabenden die Gelegenheit wahr, mich über den Lernleistungsstand
  meines Kindes zu informieren.
5. Ich nehme an regelmäßig stattfindenden Schulveranstaltungen teil.

Folgen bei Verstößen gegen die Schulordnung

1. Jeder Schüler hat die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.
2. Jede/r Schüler/in muss angerichtete Schäden beseitigen oder die Schadensbeseitigung durch andere bezahlen.
3. Wer sich an die Pausenregeln nicht hält, kann mit Pausenverbot bestraft werden.
4. Wer massiv oder wiederholt gegen die Schulordnung verstößt kann eine Ordnungsmaßnahme auferlegt bekommen.
5. Wer unentschuldigt zu späte zum Unterricht kommt, arbeitet die versäumte Zeit nach.

nach oben

 

Berufsorientierungskonzept (Anhang 2)

Klasse

Maßnahme

Dauer/Zeit

Ort

zusammen mit

Zeitpunkt

 

 

 

 

 

 

7

Berufswahlpass-Ordner

ab Klasse 7 bis Klasse 10

Schule

Klassenlehrer + Fachlehrer

Anfang Schuljahr

SELB-Koffer- Materialien

ab Klasse 7 bis 9/10

Schule

Werk-/Fachlehrer + Klassenlehrer

September/Oktober

Berufserprobung im Schnupperpraktikum

3 Tage

HAZ

HAZ Gruppenleiter + Klassenlehrer

März / April

 

 

 

 

 

 

8

Berufserprobung im Schnupperpraktikum

3 Tage

HAZ

HAZ Gruppenleiter + Klassenlehrer

März / April

 

 

 

 

 

 

9

BO – AA erster Kontakt

1-2 Stunden

Schule

Agentur für Arbeit + Klassenlehrer

August / September

Berufsrecherchen / Berufe kennenlernen

3-4 Stunden

BIZ

Agentur für Arbeit + Klassenlehrer

August / September

Sozialführerschein

Schuljahr

caritative Einrichtung

Freiwilligenagentur + Schulsozialarbeiterin

September

Praktikum

3 Wochen

Betrieb

Betriebe + Klassenlehrer

September / Oktober

BO-Camp

5 Tage = z.B. 3 Tage einen nicht bekannten Beruf erkunden
Kompetenzfeststellung/
Potentialanalyse

HAZ

HAZ Gruppenleiter + Tester + Klassenlehrer

April

individuelle Unterstützung

nach Bedarf

HAZ

HAZ Sozialarbeit +
Klassenlehrer

Schuljahr

 

 

 

 

 

 

10

Praktikum

3 Wochen

Betrieb

Betriebe + Klassenlehrer

September / Oktober

Elterninfoabend
(wenn gewünscht)

2 Stunden

Schule

Agentur für Arbeit + Klassenlehrer

Oktober / November

individuelle Unterstützung

nach Bedarf

HAZ / Schule

HAZ Sozialarbeit + Klassenlehrer

Schuljahr

Sozialführerschein

Schuljahr

caritative Einrichtungen

Freiwilligenagentur +Schulsozialarbeiterin

September

Tagespraktikum

8 Monate je 1 Tag/Woche

Betrieb/Schule

Betriebe + Klassenlehrer + Werklehrer

November

Deeskalationstraining

3 Tage

HAZ

HAZ-Trainer
Klassenlehrer

November / Dezember

PD-Testung

1 Tag

Schule/ Agentur für Arbeit

Agentur für Arbeit + Klassenlehrer

Dezember / Januar

Besprechung PG

je Schüler/in 45 – 60 Minuten

Agentur für Arbeit

Agentur für Arbeit + Eltern + Klassenlehrer

Januar / Februar

vertiefte BO

3-4 Stunden
BVB-Vorbereitung

HAZ

HAZ Gruppenleiter + Klassenlehrer

Mai / Juni

nach oben